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Über Angelika

Meine Reise in die Welt der Pflanzen begann bereits im Kindesalter.

Meine Großmutter erzählt mir bis heute, dass mich mein erster Gang immer in ihren Garten führte, wenn ich sie besuchte. Dort beobachtete ich die Entwicklung der Pflanzen. Was hat sich verändert? Welche Blumen blühen und ohh... da ist eine Beere reif.

Mein erster eigener Garten

Als 18-jährige entschied ich mich dazu, ein Stück Garten meiner Großeltern mit Gemüse und Küchenkräutern zu bepflanzen. Schnell stellte ich dabei fest, dass die Vielzahl der verschiedenen Wildpflanzen mich sehr faszinierte. Die Grenze zwischen Kräutern und Heilkräutern verschwamm nach und nach.

2009 begann meine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin

und mein Verständnis über den menschlichen Körper und die Medizin entwickelte sich zusehens weiter. Zu verstehen wie unsere Organe und das gesamte System funktioniert, überwältigte mich. Dabei war mir immer wieder bewusst, dass die Menschheit nur einen Bruchteil dessen versteht, was in uns vorgeht. Vieles ist noch unentdeckt und vielleicht ist das auch gut so. 

Nach der Ausbildung ist vor der Ausbildung

Als ich mein Examen in der Tasche hatte, reiste ich für zwei Monate nach Gambia, um dort in einem Krankenhaus zu arbeiten. Dabei lernte ich afrikanische Heilpflanzen kennen, wie beispielsweise Ingwer, der bis dato in Deutschland weder erhältlich noch bekannt war. Er wurde mir von einer Einheimischen empfohlen, als ich eine Erkältung hatte. Die Therapie half mir. Ich war überrascht wie gut der scharfe Ingwer wirkte.

Nach dem Auslandseinsatz arbeitete ich in einer Klinik für Menschen mit Behinderung. Dort durfte ich mein Wissen im Bereich der Aromatherapie praktisch anwenden.

Ich entschloss mich für eine Weiterbildung in der Aromapflege

und entdeckte dabei, was für ein großes Potenzial in den Pflanzen steckt. Die häufigen Anwendungen im Klinikalltag überzeugten mich sehr, auch wenn ich die Nutzung nicht in dem Maße umsetzen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Die alternative Medizin spielt im Klinikalltag leider nur eine zweitrangige Rolle.

Ich lernte Katharina kennen und sie wurde nicht nur eine Kollegin in der Klinik, sondern auch eine meiner besten Freundinnen. Gemeinsam überlegten wir auch immer wieder, welche Pflanzen bzw. Öle einem Patienten in der Klinik gut täten.

Am experimentierfreudigsten wurde ich bei meinen eigenen körperlichen Beschwerden. Mit Erfolg probierte ich einiges aus.

Im Januar 2017 begann meine große Reise durch Südamerika.

Vor allem der Amazonas mit seiner großartigen Flora gab mir ein Gefühl zu Hause zu sein. Dort begegnete ich den Pflanzen auch auf eine spirituelle Art und Weise. 

2018 - Das erste Mal mit unserem Kräuterstand

auf dem Offenburger Markt war eine Schnapsidee. Wir wurden dabei von den Heilkräuterständen der "Curanderos" der südamerikanischen Dorfmärkte inspiriert. Es war sehr aufregend und ich konnte die Reaktionen der Besucher kaum einschätzen. Wildpflanzen? Interessiert sich überhaupt jemand dafür? Vertrauen mir die Käufer auch, dass ich sie nicht vergifte?

Auf dem Markt bieten wir jedes Frühjahr allerlei Wildkräuter in Form von Mischsalaten an. Durch diese "Schnapsidee" auf den Markt zu gehen, entstanden neue Bekanntschaften, berührende Geschichten und ich blickte in begeisterte Gesichter, als ich den Passanten sagte, welche "Unkräuter" essbar sind.

Meine Kräuterausbildung begann im Frühjahr 2020

an der Heilpflanzenschule Freiburg. Dort intensivierte ich mein Wissen der Heil- und Wildpflanzen. Nach der Ausbildung vertiefte ich meine Kentnisse mit Fortbildungskursen an der Heilpflanzenschule und bei Kongressen weiter.

"Wissen über Wildpflanzen erlernt man am einfachsten

indem man sich ihnen hingibt."

-Angelika Lakke-

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